Draußen schüttete es in Strömen, ein richtiger Sturm tobte. Kein freundliches Wetter, so richtig um zu Hause zu bleiben und es sich vor dem Kamin oder im eigenen, warmen Bett gemütlich zu machen. Doch nicht alle hatten so viel Glück, wie Reisende, die durch die Natur wanderten. Auch einer verhüllten Person ging es so, welche in einem braunen, schon komplett durchnässten Kapuzenmantel Schutz vor dem Regen suchte. Als es laut donnerte und aufblitzte sah der Mann ein Schild vor sich, auf welchem ‚Zum lachenden Bierkrug’ stand. Sofort ging er darauf zu, öffnete die Tür und eine angenehme Wärme kam ihm entgegen. Wie es der Zufall so wollte blitzte es und verlieh seinem Auftritt eine gewisse Dramatik. Da es hineinregnete schloss der Fremde schnell die Türe, blickte sich in der Taverne um. Dabei tropfte es schon von seinem Mantel herunter und eine kleine Pfütze bildete sich um ihn. Als er den kräftigen Wirten hinter der Theke sah nickte er ihm zu und grüßte ihn.

„Guten Tag, kann sich ein müder Wanderer hier wärmen und stärken und Schutz vor diesem grausamen Wetter suchen? Oder habt ihr geschlossen, da hier so wenig los ist?“

Fragend blickte der Fremde zum Menschen, welcher ziemlich überrascht von seinem Auftritt schien, anscheinend war der Wirt in Gedanken gewesen, da so wenig los war. Sofort setzte er jedoch ein freundliches Lächeln auf und machte eine einladende Geste.

"Nur herein werter Reisender, seid willkommen! Nehmt Platz, was darfs sein?"

Der Verhüllte lächelte erfreut, ging zu einem der leeren Tische, stellte seinen Rucksack ab und nahm seinen Kapuzenmantel ab. Nun sah man wer der Besucher war, ein für einen Menschen gut aussehender junger Mann, um die 25 Jahre. Er hatte blonde, mittellange Haare, welche trotz Kapuze leicht feucht waren, nicht viel aber immerhin. Er streckte sich einmal ausgiebig und setzte sich schließlich auf den Holzsessel.

"Wirt, ein großen Krug Bier und einen Braten! Ich habe großen Hunger."

Dieser nickte erfreut, endlich wieder etwas zu tun und vor allem zahlende Kundschaft. Mit einem erfreuten lächeln verschwand der Wirt in der Küche um die Bestellung an sein Personal weiterzugeben.

[OT: Dies ist ein Versuch mal wieder etwas Leben in diesen Teil des Forums zu bringen, in der Hoffnung auf rege Teilnahme. Im Prinzip ist die Handlung frei vorgegeben, daher auch absichtlich keine genauere Beschreibung der Taverne, um den potenziellen Mitschreibern die Möglichkeit zu geben eigene Ideen einzubringen.]