Agamath, Rohendor und Archonisus

Viele Gilden haben schon sehnsüchtig auf dieses Ereignis gewartet. Alleine schon die Ankündigung, dass es eventuell so weit sein könnte, hat viele Raidgilden auf dieser Welt in Aufruhr gebracht. Agamath, Rohendor und Archonisus sind die drei Tore, die nach und nach von Blizzard in der neuen Instanz – Sunnenbrunnenplateau – freigeschaltet werden müssen.

Agamath

Das erste von drei Toren beschütze die Eredar Zwilinge Großhexenmeisterin Alythess und Lady Sacrolash. Die Dämonen aus Feuer und Schatten konnten sich jedoch nicht lange gegen den großen Ansturm der Gilden wehren. Schon ziemlich schnell wurde klar,dass der Firstkill an die Europäer geht, nur nicht genau an wen. SK-Gaming und Nihilum kämpften verbittert Kopf an Kopf.

Das Warten hatte bald ein Ende

Als am Mittwoch, den 9. April 2008 das Tor aufging, gelang es den beiden Gilden schon früh morgens 25 Spieler zu mobilisieren. SK und das Mousesports MMO-Label spielten wohl mit nur wenig Unterbrechungen bis tief in die Nacht. Schon am Donnerstag wurde das Rennen vorzeitig beendet, denn Nihilum titelte auf ihrer Webseite: „Nihilum strikes back“. Somit konnten die Mannen Rund um Thomas „Kungen“ Bengtsson oder wie er sich selber nennt „The Allmighty“, nach lange Durststrecke ihre Position als beste Gilde der Welt wieder festigen. Doch SK-Gaming gab sich nicht auf und droh dem Konkurrenten sogar mit dem nächsten Tor wieder angreifen zu wollen.

Interessant ist auch die Tatsache, dass der deutsche Firstkill an die auf Azshara beheimatete Allianzgilde IraeAoD geht. Ohne Zweifel waren sie immer ganz oben in deutschen Gefilden dabei, doch mit einem Kill samstags Nacht bzw. sonntags Morgen um 5 Uhr, konnte man überraschen und viele Blicke auf sich ziehen.

Rohendor

M’uru

Lange ließ sich Blizzard nicht bitten und öffnete am 30.04.2008 das Tor Rohendor. Nun wurde der nächste Boss für die breite Masse zugänglich. Der Naaru M’uru stellt sich tapferen Recken nun entgegen und weiß sich auch zu wehren. M’uru scheint wesentlich komplexer und umfangreicher zu sein, als alles bis dahin dagewesene. Ebenfalls scheint die Informationssperre der Raidgilden dieses Mal zu funktionieren. Niemand gibt Informationen preis, keine Ansätze für Taktiken oder Prozentangaben wie weit man sei. Als einzige Hilfe für Raidleader dienen Analysen aus WWS-Sheets oder das Suchen der Heunadel im großen Forenhaufen einiger bekannter Szeneseiten.

Die Selbstmotivation von SK scheint geholfen zu haben, denn das ehemalige Meet your Makers WoW Team schlug erfolgreich zurück. Tief in der Nacht konnte man die Botschaft der Homepage entnehmen: „M’uru DOWN World First“. Sie bezeichnen den angeblich besten Kampf als sehr hart, bei dem es niemandem erlaubt sei Fehler zu machen, wenn man zum gewünschten Erfolg kommen will.

Weiter schreiben sie, dass sie die Welt mit Updates wie zum Beispiel einem Blog, auf dem Laufenden halten wollen. Bleibt zu hoffen, dass sie dieses mal nicht wieder ein viel zu frühes Kill-Video veröffentlichen, denn SK musste sich schon viel Missmut der Community anhören, die durch die Veröffentlichung ihres Ereder Zwilinge Video enstand. Viele Raidgilden sind mitunter sehr stolz auf ihre eigens entworfenen Taktiken und möchten nicht, dass jemand einen Vorteil erlangt durch bloßes kopieren.

Archonisus

Letztlich geht das Rennen der Hardcorespieler immer weiter und die Gilden lechzen weiter nach neuen Bossen und Herausforderungen, da man die alten wieder einmal viel zu schnell gelegt hat. Doch mit der Öffnung des letzten Tores Archonisus, wartet mit Kil’Jeaden der wohl letzte große Raidboss bis zur Veröffentlichung des zweiten Addons – Wrath of the Lichking.