Frontal 21-Warum immer nur von der einen Seite?

Warum wird eigentlich nicht das diskriminierende Spiel Schach mal schlecht dargestellt? Schließlich werden in dem Spiel ja Bauern unterdrückt. Und Schachweltmeister schuften gern ueber drei Tage.
Ihr hättet auch berichten können, dass es viele Leute gibt – sogar die meisten – die einfach spielen, dabei Spaß haben und nicht süchtig werden. So hört es sich an, als ob Spiele wie Heroin seien. Fängt man an, kommt man nicht mehr los. Es ist halt ein Hobby – andere basteln das ganze Wochenende an der Modelleisenbahn, wird darüber berichtet? Oder über die verteufelte Sogwirkung bei Briefmarkenalben? – Es ist wirklich bitter, ein paar (war ja nur einer…) Extremfälle (bei 3 Stunden^^) rauszupicken und dem unerfahrenen Zuschauer den Eindruck zu vermitteln, dieses Spiel sei gefährlich oder böse…
Also ich finde und da stimme ich den anderen auch zu, dass dieser Bericht teilweise positiv war. Trotzdem fasst ihr immer meist alle Spieler zusammen zu einer Armee des Bösen. So kommt es mir jedenfalls vor. Dass man das reale leben vernachlässigt, stimmt. Ich sitze knapp 16 – 19 Stunden am Computer. Wieso? Ich habe keine realen Freunde. Wenn ich virtuell arbeiten und Geld verdienen könnte, würde ich real nicht mehr irgendetwas machen. Dadurch geht zwar die Menschheit kaputt, aber man ist glücklicher als mit realen Problemen. Man kann sie in dieser Welt umgehen und trotzdem viel Spaß haben. Ich möchte mal festhalten, dass es bescheuert ist Einzelschicksale von Süchtigen herauszupicken.
Ich habe seit WoW draußen ist, gespielt und mittlerweile etwa 30-35 Tage Playtime und bekomme mein Leben (arbeiten, Freunde, usw. dennoch gut auf die Reihe. Ich weiß nicht, wo das Problem ist.
Das Problem Spielsucht mag existieren, aber man muss diesen Bericht im Zusammenhang mit der anderen Hetze von R.Fromm gegen Computerspiele sehen. Ich bin jetzt wenigstens stolz auf mich mit gleichviel Stunden täglich wie im Beitrag, einem 1,7er Schnitt und vielen guten Freunden. @zdffromm oje das soll der Experte sein…ich sage lieber nichts mehr…anscheinend weiß Frontal21 alles besser und wir werden alle verrückt und Amokläufer und schreiben alle in der Schule schlechte Noten wie der Typ etc. klar, klar. Außerdem wurde nur Horde (eine Fraktion in dem Spiel) gezeigt…nix zu sehen von Menschen oder anderen normalen Gestalten. Manchmal hat man schon das Gefühl, dass Frontal 21 was gegen die Spieleindustrie hat. Punkt 1: Unsauber recherchiert, ein Troll ist kein Ork.
Punkt 2: In WoW gibt es keine Clans. Es gibt Gilden. Dass Frontal 21 das Ganze als Clan bezeichnet, zeigt nur, dass es mit CS etc. gleichgesetzt werden soll. Auch hier: Unsauber recherchiert und ein billiger Pressetrick.

Ich muss sagen dieser Beitrag war besser als die letzten Beiträge über Computerspiele. Allerdings war er trotzdem wieder sehr einseitig betrachtet. Warum wurde nicht mal jemand gefragt, dem das Spiel gefällt? Warum immer nur das Negative?

Wie kann man sowas nur vergleichen: Sie spielen Terroristen, Gangster, Orks und Nachtelfen, CS hat ja wohl rein gar nichts mit WoW zutun. Wenn man sich in WoW als CS-Spieler outet, wird man ausgelacht so sieht es aus. Miou und Lash waren mir noch am sympatischsten von diesem Beitrag. Dass da bei 3 Stunden von Sucht gesprochen wird, ist lächerlich. Dass da von Realitätsverlust gesprochen wird, weil man mit dem Leveln nicht hinterherkommt… Ich spiele seit Release und bin seit mindestens 3 Monaten auf dem !!!MAXIMAL!!! Level und spiele dennoch. Ich selbst spiele World of Warcraft. Ich denke das ich schon recht lange jeden Tag spiele, allerdings bleibt mir noch genügend Zeit für meine Tochter, meinen Beruf und meine Freunde. Ich finde so eine Berichterstattung nicht gerade objektiv. Durch diese Art der Berichterstattung wird nur die allgemeine Ablehnung gegen Onlinspieler geschürt. In den meisten Fällen ist es doch so, dass sich dieses Hobby problemlos mit dem restlichen Leben vereinbaren lässt.

Welchen Gewinn hatte der Beitrag? Eltern haben wieder Angst, Lösungen kommen keine. Warum gibt es eigentlich keinen Bericht über die GamesConvention, auf der sich 150.000 Spieler getroffen haben und mehrere große Finals gespielt haben. Dass die Stimmung fast wie im Fussballstadion ist, dass auch Leute über 30 da waren. Und zu den Spielzeiten (3Std….) sei gesagt, dass es keine Sportart gibt, wo man ohne Training zum Erfolg kommt. Jedoch ist irgendwann ein körperliches Limit ereicht, dass es bei PC-Spielen nicht gibt. „Aber es gibt einfach Spiele, die sind so gut gemacht, so faszinierend, dass für einige das VR so spannend wird, dass darüber das reale Erleben nur noch grau und anstrengend ist.“ Tut mir leid, aber das ist nicht wahr. Das hat man früher auch über das Fernsehen gesagt und das ist nicht mehr haltbar.

Es wurde kein überzeugender Experte von der Spielerseite ausgewählt, der für uns sprechen kann, nur ein 15 jähriger junge. Ich gehe so ca. 8h Stunden am Tag arbeiten und dagegen stehen meist 2-4h WoW. Das müsste heißen ich bin süchtig nach Arbeit. Die Sache mit Freunden krieg ich auch in Griff. Ich habe eine Freundin und für die bin ich eigentlich mehr da als für das Spiel auch wenn ich mehr als 3h spiele

Und bei der besten Diskussion kam dann diese Meldung: Iris Wohsmann:

Der Chatraum wird jetzt geschlossen. Vielen Dank an alle Teilnehmer. Zum Thema gibt es ein Diskussionsforum, dort kann weiter diskutiert werden. Gute Nacht. zdfFromm:

Gute Nacht und vielen Dank für die gute Diskussion!