Händler, Söldner und Betrüger „Teil1“

In den nächsten Wochen bringen wir in unserer neuen, dreiteiligen Kolumne, eine Abhandlung über verschiedene Spieler in World of Warcraft. Diese Woche beginnen wir mit den oft geliebten aber auch bei einigen Spielern verhassten Händlern.
Viele Spieler in World of Warcraft suchen sich, zu den normalen Aufgaben wie Quests lösen oder Battlegrounds rulen, eine lukrative Nebenbeschäftigung. Die einen bevölkern das Auktionshaus um Ihre Waren zu den möglichst besten Preisen zu verkaufen, die anderen bieten Ihre Dienste als Söldner an. Dann gibt es leider noch Betrüger die andere Mitspieler um Ihr sauer verdientes Gold bringen. Wir wollen in der Kolumne diese Spieler einmal genauer durchleuchten.

Die meisten Spieler in WoW nutzen die Möglichkeit Ihre gefundenen Gegenstände über das Auktionshaus zu verkaufen. In der Anfangszeit von WoW war das nur in einigen Hauptstädten der beiden Fraktionen möglich. Mittlerweile sind in alle Hauptstädten Auktionshäuser die innerhalb der Fraktion miteinander verbunden sind. Angebot und Nachfrage bestimmen auch in WoW den Preis der Ware. Normale Schwankungen gehören hier zum alltäglichen Geschäft.

Allerdings gibt es auch bei den Händlern immer wieder Betrüger die mit überzogenen Preisen unachtsame Käufer über den Tisch ziehen wollen. Als ein Beispiel von vielen haben wir uns mal die Preise für Mondstoff angeschaut. Hier kann ein unachtsamer Käufer, der einige Mondstoff hintereinander kauft, schnell in die Falle tappen. Natürlich kann man nicht alle Händler über einen Kamm scheren. Manchmal passiert es auch, dass man sich bei der Eingabe vertippt. Die meisten überzogenen Preise entstehen aber definitiv aus dem Willen heraus andere zu betrügen. Nun wollen wir natürlich nicht den Stand der Händler ins falsche Licht rücken. Die meisten Händler sind ehrlich und passen die Preise an die Marktwirtschaft an.

Um das Handeln im Auktionshaus zu erleichtern gibt es mittlerweile zahlreiche Addons. Das bekannteste dürfte das Addon Auctioneer sein. Damit lassen sich z.B. die eingestellten Auktionen scannen, die dann gespeichert werden um später Preisvergleiche zu vereinfachen. Den Leistungsumfang dieses Tools könnt Ihr hier nachlesen. Neben den Händler, die ihren Waren über das Auktionshaus verkaufen, gibt es noch die „Handelschat Händler“. Über einen extra, von Blizzard integrierten Chat, preisen Sie dort ihre Waren an. In einigen Fällen artet das zu einer richtigen Feilscherei aus. Diese Händler sparen sich so die Gebühren aus dem Auktionshaus. Je nach Laufzeit und Wert des Gegenstand variiert der Preis.

Bleibt uns noch die Dienstleistungshändler unter die Lupe zu nehmen. Dazu gehören natürlich auch die Verzauberer, die nur Ihre Rohstoffe vom Entzaubern direkt über das Auktionshaus oder im Handelschat verkaufen können. Ihre eigentliche Ware, die Verzauberungen, können Sie nur bei Kundenbedarf verkaufen. Hier sollte Blizzard eingreifen, den kein anderer Berufsstand hat es so schwer seine Ware an den Mann zu bringen. Ein Vorschlag aus der Community ist es zum Beispiel, daß der Verzauberer aus den Rohstoffen Bücher/Schriftrollen herstellt, die er dann im Auktionshaus anbieten kann.

Zum Abschluß würde uns interessieren, wie Ihr zu den angesprochenen Punkten steht. Ist es Absicht, ein Versehen oder ein Betrugsversuch, wenn jemand überhöhte Preise für eine Ware verlangt? Zu welcher Art von Händler gehört Ihr? Verwendet Ihr Addons im Auktionshaus, oder gehört Ihr auch zu den benachteiligten Spieler, die Ihre Verzauberungen nur mühselig an den Mann bringen können? Wir sind auf eure Antworten gespannt.