Blutelf

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Inhalt der Erweiterung „The Burning Crusade“
Inhalt der Erweiterung „The Burning Crusade“
Der Inhalt dieses Artikels betrifft die Erweiterung „The Burning Crusade“ und ist nur mit dieser verfügbar.

Alliance 15.gif Allianz Alliance 15.gif

Draenei (Männlich) Draenei (Weiblich) Draenei
Gnom (Männlich) Gnom (Weiblich) Gnome
Mensch (Männlich) Mensch (Weiblich) Menschen
Nachtelf (Männlich) Nachtelf (Weiblich) Nachtelfen
Zwerg (Männlich) Zwerg (Weiblich) Zwerge

Horde 15.gif Horde Horde 15.gif

Blutelf (Männlich) Blutelf (Weiblich) Blutelfen
Orc (Männlich) Orc (Weiblich) Orcs
Tauren (Männlich) Tauren (Weiblich) Tauren
Troll (Männlich) Troll (Weiblich) Trolle
Untote (Männlich) Untote (Weiblich) Untote

Männlicher Magier und weiblicher Paladin der Blutelfen.

Die Blutelfen sind einstige Hochelfen, die aus Rache an der Vernichtung ihres Volkes durch die Geißel der Untoten ihren Volksnamen änderten und sich der Horde Horde anschlossen. Körperlich ähneln sie den Menschen und Nachtelfen sehr. Sie haben eine helle weiße bis rote Hautfarbe, lange nach oben stehende spitze Ohren und lange Augenbrauen. Außerdem haben sie grün leuchtende Augen. Die Blutelfen können nur mit der Erweiterung „The Burning Crusade“ gespielt werden.

Inhaltsverzeichnis

Informationen

Das „Wappen des Blutes“ der Blutelfen.
Konzeptzeichnung eines männlichen Magiers der Blutelfen.

Klassenwahl

Blutelfen können aus folgenden Klassen wählen:
Hexenmeister Hexenmeister
Jäger Jäger
Magier Magier
Paladin Paladin
Priester Priester
Schurke Schurke

Spezialeigenschaften

  • Arkane Affinität (passiv)
    Verzauberkunst-Fertigkeit um 10 erhöht.
  • Arkaner Strom (aktiv, nur Hexenmeister, Jäger, Magier, Paladin und Priester)
    Bringt Feinde im Umkreis von 8 Metern 2 Sekunden lang zum Schweigen. Zusätzlich erhält der Charakter 5 + 1 pro Stufe Mana pro Manadurst-Aufladung, die auf ihm liegt. Spontanzauber, 2 Minuten Abklingzeit.
  • Arkaner Strom (aktiv, nur Schurke)
    Bringt Feinde im Umkreis von 8 Metern 2 Sekunden lang zum Schweigen. Zusätzlich erhält der Charakter 10 Energie pro Manadurst-Aufladung, die auf ihm liegt.
  • Magiewiderstand (passiv)
    Alle Widerstände um 5 erhöht.
  • Manadurst (aktiv)
    Entzieht dem Ziel 51 Mana und lädt den Charakter 10 Minuten lang mit arkaner Energie auf. Dieser Effekt ist bis zu 3 mal stapelbar. Die Menge des entzogenen Manas beträgt 50 + 1 pro Stufe. 30 Meter Reichweite, Spontanzauber, 30 Sekunden Abklingzeit.

Startwerte

Stärke Beweglichkeit Ausdauer Intelligenz Willenskraft
17 22 18 24 19

Zusatzinformationen

Startgebiet: Insel der Sonnenwanderer, Immersangwald.
Hauptstadt: Silbermond.
Anführer: Lor'themar Theron.
Bevorzugtes Reittier: Falkenschreiter.

Geschichte

Vor zehntausenden von Jahren gab es unter den Nachtelfen eine Elite,die sich Quel'dorei („die Hochgeborenen“) nannte. Diese Elite und Lieblinge Königin Azsharas experimentierten mit der Magie des Brunnens der Ewigkeit und lockten so die Brennende Legion in die Welt. Nach dem Krieg, der als „Krieg der Ahnen“ über den ganzen Kontinent wütete, war das alte Nachtelfenreich zerstört und die Überlebenden schufen ein neues, von der Magie abgewandtes und dem Druidentum verpflichtetes Reich. Aber es gab immer noch viele Nachtelfen, darunter auch Quel'dorei unter der Führung von Dath'Remar, der später den Namen Sunstrider („Sonnenwanderer“) erhielt, die der Magie nicht abschwören wollten und in einem Akt der Überheblichkeit einen magischen Sturm über dem Wald von Ashenvale entfachten. Da die anderen Nachtelfen eine Tötung ihrer Brüder und Schwestern für diese Tat nicht übers Herz brachten, wurden die abtrünnigen Nachtelfen verbannt, was diese aber eher erleichtert aufnahmen, da sie das Druidentum für schwach hielten und nun ein neues, magisches Reich gründen konnten.

Nachdem die verbannten Hochelfen mit Schiffen in unbekannte Gewässer ihrer Verbannung entgegen fuhren, kamen sie schließlich an der Küste des Kontinents an, den man heute unter dem Namen Lordaeron kennt. Sie errichteten im heutigen Tirisfal eine Stadt, die aber aufgegeben wurde, als viele der Verbannten an etwas Unbekanntem erkrankten. So reisten die Verbannten weiter in die heutige Region von Quel'Thalas, wo sie unbeabsichtigt auf dem Boden heiliger Trollstätten eine Stadt namens Silvermoon („Silbermond“) gründeten, was ihnen den Jahrtausende währenden Hass der Waldtrolle einbrachte.

Eine Blutelfe und ein Manawyrm aus dem Video zu „The Burning Crusade“.

Auf der langen Reise von ihrer alten Heimat in ihre neue bemerkten die verbannten Nachtelfen, dass sich ihr Körper langsam änderte. Sie verloren die Verbindung zum Weltenbaum und wurden dadurch anfällig für Krankheien und sterblich. Sie wurden auch etwas kleiner als ihre Verwandten in Kalimdor und ihre Haut änderte die Farbe vom lila der Nachtelfen in „normales“ rosa/pink anderer Völker (wie Menschen). Außerdem schworen die nun Hochelfen genannten Elfen der nachtaktiven Lebensart der Nachtelfen ab und wurden tagaktiv. Mit Hilfe einer entwendeten Phiole mit Wasser aus dem ehemaligen Brunnen der Ewigkeit schufen die Hochelfen den Sonnenbrunnen im Herzen von Silvermoon, der den Elfen ausgezeichnete magische Kräfte, längere Lebensdauer und auch mehr Robustheit in Bezug auf körperliche Leiden gab. Da die Hochelfen aber um die Gefahr der Magie wussten, schufen sie Runensteine an den Grenzen Quel'Thalas', damit die Legion nichts von der Magie der Hochelfen mitbekommt. Diese Runensteine bewrikten noch etwas gutes für die Hochelfen, so meideten die abergläubischen Waltrolle das Reich der Hochelfen und so begann ein Jahrtausende langer Frieden.

Nach 4000 Jahren sammelten sich die Waldtrolle jedoch und begannen unbarmherzig, das Elfenreich zu stürmen. In dieser Zeit kämpften auch schon die Menschen des Reichs von Arathor, ein Reich, das erst vor wenigen Jahrhunderten gegründet wurde, gegen die Trolle und eines Tages erschienen Abgesandte der Hochelfen vor dem Thron des Arathiherrschers Thoradin, der erst einwilligte den Elfen zu helfen als diese sich bereiterklärten, 100 Menschen in der Kunst der Magie zu unterichten. Mit diesen Menschen und Thoradins Armee gelang es den Menschen und Hochelfen, die Waldtrolle am Fuße des Alteracgebirges so vernichtend zu schlagen, dass ihr Reich endgültig zerfiel und die Trolle sich bis heute nicht von diesem Schlag erholen konnten. Die Hochelfen schworen für die Rettung ihres Reiches den Menschen von Arathor ihren ewigen Dank und begannen, ihr Reich wieder aufzubauen.

Erst im Zweiten Krieg, als die orcische Horde in Lordaeron einfiel und begann, Waldtrolle zu rekrutieren, wurden die Hochelfen wieder aktiv und schlossen sich der Allianz von Lordaeron aus Menschen und Zwergen an. Im Laufe des Kriegs brannte die Horde weite Teile von Quel'Thalas nieder und erst, als die Horde aufgrund von Gul'dans Verrat geschwächt wurde, konnte die Allianz die Horde zurücktreiben und schließlich sowohl die Hauptfeste der Horde, den Blackrock, als auch das Dunkle Portal selbst zerstören. In den folgenden Monaten versuchten Späher der Elfen, die Reste der Orks, die entkommen konnten und sich in den Sümpfen des Elends versteckten, zu finden, doch hatten sie keinen Erfolg.

Nach dem Sieg über die Horde zerbrach auch die Allianz von Lordaeron und auch die Hochelfen entzogen der Allianz ihre Unterstützung aufgrund der Meinung, dass die Allianz schuld an der Verwüstung und den Opfern in Quel'Thalas war. Trotzdem blieben viele Hochelfen der Allianz treu und halfen ihr noch in den folgenden Jahren.

Nach weiteren Jahren begann der Dritte Krieg und der Verräterprinz Arthas, der zuvor seinen Vater König Terenas von Lordaeron tötete und das Königreich von der Geißel zerstört wurde, fiel in Quel'Thalas ein. Er wollte zum Sonnenbrunnen, der magischen Macht der Hochelfen, und obwohl sich die Hochelfenarmee unter der Führung von Sylvanas Windrunner, einer der Windrunner-Schwestern, bemühte, die untote Armee Arthas' zu stoppen, konnte dieser die Elfentore öffnen, die nach dem Zweiten Krieg zum Schutze Quel'Thalas und Silvermoons gebaut wurden, und so nach Silvermoon vordringen. Bevor er aber Silvermoon erstürmte, vernichtete Arthas die Waldläuferarmee Sylvanas' und als letzten grausamen Akt belebte er Sylvanas als willenlose und untote Banshee wieder. Danach stürmte er Silvermoon und drang zum Sonnenbrunnen vor, bei dem er den ehemaligen Magier Kel'Thuzad als Lich wiederbelebte. Dadurch wurde der Sonnenbrunnen verderbt und ca. 90% der Bevölkerung Quel'Thalas, dabei auch der Rat von Silvermoon mit dem Herrscher Anasterian Sunstrider, wurden getötet und stellenweise als untote Diener wiedererweckt. Als Arthas das Land verließ, war es verwüstet und eine Narbe zieht sich seitdem durch Quel'Thalas.

In den folgenden Monaten wurde die Brennende Legion und mit ihr Teile der Geißel bei der Schlacht am Berg Hyjal von der Allianz aus den Überlebenden Lordaerons, darunter auch Hochelfen, die bei Ausbruch des Krieges schon aus Lordaeron flohen, Orcs und Nachtelfen vernichtet. Gleichzeitig begannen die Reste der Allianz von Lordaeron, die Geißel in ihrem Land zu bekämpfen, wobei auch Krieger aus Quel'Thalas unter der Führung ihres Prinzen Kael'Thas mitkämpften. Dieser war bei Ausbruch des Krieges in Dalaran und als er ins verwüstete Quel'Thalas zurückkehrte, fand er die Überlebenden in Apathie wieder. Er fand heraus, dass seine Hochelfenbrüder und -schwestern im Laufe der Jahrtausende süchtig nach Magie wurden und nun nach der Zerstörung des Sonnenbrunnens ohne die Magie schwach waren. Er änderte den Namen der verbliebenen Elfen in Blutelfen, um die Toten zu ehren und ging mit den restlichen starken Elfen nach Dalaran, um der Allianz zu helfen.

Unstimmigkeiten führten schließlich dazu, dass die Blutelfen um Kael'Thas vor der Allianz fliehen mussten und so gingen sie mit den Naga, die zu dem Zeitpunkt Illidan unterstanden, einem Bruder des Nachtelfenführers Malfurion und verbanntem Nachtelf, der selber die Sucht nach Magie kannte. So floh die Blutelfenarmee von Kael'thas zusammen mit den Naga in die Scherbenwelt, dem Rest der zerstörten Heimatwelt der Orcs. Die Blutelfen lernten von Illidan schließlich dämonische Energie zu konsumieren um ihre Sucht zu stillen. Den überlebenden Blutelfen in Quel'Thalas schickte Kael die Nachricht, dass sie irgendwann wieder vereint sein würden, dazu im Laufe der Jahre noch ein Wesen der Naaru, die das Licht verkörpern, sodass bald das Reich der Blutelfen wieder aufblühte, auch wenn die Bedrohung durch die Geißel im Westen und die Trolle im Süden und Osten noch vorhanden ist. Allerdings haben die Blutelfen auch Kontakt zu den anderen Opfern der Geißel herstellen können, den Verlassenen (untote, aber nun freie Menschen) aus Lordaeron, die unter der Führung der ehemaligen, nun untoten aber freien Hochelfe Sylvanas Windrunner stehen. Außerdem schlossen die Blutelfen auch ein Bündnis mit der neuen Horde (der auch die Verlassenen angehören), auch wenn über ihre Ziele, Maßnahmen und Mittel nur gemutmaßt werden kann.

Es gibt aber auch noch wenige Hochelfen, die ihre Blutelfenbrüder und -schwestern für verrückt erachten, da diese dämonische Energie konsumieren und sich dadurch in den Augen der Hochelfen in die Fänge eben jener Dämonen begeben. Diese Hochelfen gehören nach wie vor der Allianz an und sind vor allem im Menschenreich von Azeroth, in der Enklave in Theramore und auch in Reihen des Scharlachroten Kreuzzugs, einer fanatischen Organisation aus überlebenden Menschen Lordaerons, zu finden. Diese Elfen schaffen es, ihre Sucht im Gegensatz zu den Blutelfen zu kontrollieren.

Weblinks